bisschen Punk und Datensalat

Mein Datensalat

frisch zubereitet für die Blogparade der Bildungspunks.

Daten-Ablage: im Internet, auf USB, Evernote & Co, sonst wo? Was bringt welche Vorteile!?

Allerdings handelt es sich bei mir um Datensalat erster Güte unter Zugabe diverser Laufwerke, Apps, Clouds, Ordner etc. Von der Beitragsparade erhoffe ich mir gute Ideen, die ich für meine Zwecke klauen adaptieren kann. Ich lese mich quer durch die Beiträge und nehme viele Anregungen mit. Vielen Dank dafür.
Meine PLE sah 2008 noch so aus.

Für Verschlüsselungen sensibler Daten in den Clouds nutze ich Boxcryptor. Außerdem experimentiere ich mit dem PiDrive als eine zentrale MP3-Jukebox und richte mir ein NAS ein. Themenkisten benötige ich für Projekte, die sehr materiallastig sind; die Ringe für das Kettenhemd lassen sich eben nicht abheften oder scannen.
Die Dropbox mit mittlerweile 1,4 TB begleitet mich schon ewig. Google Drive und MS OneDrive kamen jeweils mit dem Erwerb eines Chromebooks (R.I.P.) und Schule 365 zwangsläufig dazu, werden aber weit weniger genutzt.
Termine habe ich in der Grafik völlig vernachlässigt. Ich verwende dazu einen analogen Kalender von Leererkalender, Google-Kalender und Doodle.
Für Zensuren, HA-vergessen-Einträge etc. nutze ich Tapucate.

Warum ich die Bildungspunks so schätze

Auf den #edchatDE konnte ich mich auch vor dem Debakel1 um die Publikation nie wirklich einlassen. Oft habe ich mitgelesen, ein- oder zweimal habe ich mich beteiligt. Er ist mir zu oberflächlich, redundant, gelenkt. Selbiges gilt auch für all seine Ableger. Schnell wird Kritik als Neid abgetan, Egos fühlen sich verletzt und diese Form der Spielplatzdebatte steht meinen Erstklässlern schon nicht, bei Lehrern finde ich sie erst recht unangemessen. Twitter taugt nicht als Chat, 140 Zeichen lassen keine Diskussionen zu. Ein best-practice-Austausch ist gehaltvoller und im Idealfall persönlicher, auf Augenhöhe, ohne zu missionieren.

Im Zuge der naturgemäßen Veränderung und Bildung von Splittergruppen ensteht oft Neues. Das ist gut so; vor allem, wenn sich diese Gruppe so definiert und gestaltet wie die Bildungspunks. Ich möchte Teil einer Bildungsbewegung sein. Singen ja schon Tocotronic so ähnlich.
Sie sind nach eigenen Angaben digital, disruptiv und divers. Sie vertragen Kritik und verlagern die Diskussion auf Blogposts, Docs, Grafiken, Präsentationen, Sketchnotes, Podcasts, Videos, Wikis usw. Sie sind #edupnx.

  1. Philippe Wampfler über Analoge Machtsspiele, seine Replik und Martin Lindner zum eigentlichen Problem